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Die Ursachen von Haarausfall

Bei manchen Betroffenen fängt es bereits kurz nach der Pubertät an: Das Haar wird lichter und lichter, es bilden sich zunehmend kahle Stellen auf dem Kopf. Andere dagegen besitzen bis zu einem gewissen Alter noch völlig normales und volles Haupthaar und verlieren dann innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit einen Großteil ihrer Haare.

Auch die Konzentration des Haarausfalls kann sehr unterschiedlich ausfallen: Bei manchem fallen die Haar zunächst im vorderen Kopfbereich aus, andere dagegen klagen über einen kreisrunden Haarausfall am Hinterkopf, aus dem sich mit der Zeit dann der gefürchtete Kranz entwickeln kann – in diesem Fall verbleiben lediglich noch Haare am Hinterkopf und an den Seiten.

Unter welcher Form des Haarausfalls Sie auch immer leiden: Nachfolgend haben wir die Ursachen für nahezu jedes Form des Haarausfalls zusammengetragen und in leicht verständlicher Form für Sie aufbereitet:

Erblich bedingter Haarausfall

Oft ist die Rede von genetisch bzw. erblich bedingtem Haarausfall. Allerdings werden viel zu viele Patienten mit dieser – scheinbar einfachen – Prognose abgespeist. Die Wahrheit liegt wie so oft irgendwo in der Mitte: Zwar gilt es durchaus die Möglichkeit, eine Neigung zum (frühzeitigen) Verlust von Kopfhaar zu vererben, allerdings entscheiden dann noch einige weitere Faktoren darüber, inwieweit es dazu kommt und wie schnell der Effekt eintritt.

In diesem Zusammenhang ist insbesondere eine falsche Ernährung zu nennen, auf die wir gleich noch eingehender zu sprechen kommen werden. Daher an dieser Stelle nur so viel: Der Mangel an Nährstoffen oder die einseitige Aufnahme derselben kann dazu beitragen, dass ein sozusagen „erblich vorbestimmter“ Haarverlust wesentlich schneller vonstatten geht. Die genetische Veranlagung alleine entscheidet also nicht über einen Haarverlust ab einem bestimmten Alter, sie kann lediglich eine Tendenz vorgeben.

Ernährungsbedingter Haarausfall

In den allermeisten Fällen geben die Ernährungsgewohnheiten den Ausschlag darüber, ob ein Mensch seine volle Haarpracht bis ins hohe Alter behält oder nicht. Vor allem Mineralstoffe und Spurenelemente müssen in der richtigen Konzentration im Körper vorhanden sein, damit der Haarwuchs optimal ablaufen kann. Leider ist unsere Ernährung heute – trotz aller moderner Zusatzstoffe und Verarbeitungsmethoden – teilweise immer noch sehr einseitig. Zu viel Fett, zu viel Zucker, dafür zu wenige Vitamine und Mineralien – all das trägt u. U. zu einem frühzeitigen Haarverlust bei.

Hormonstörungen

Hormonstörungen können in verschiedenen Lebensphasen auftreten. Sie können auch durch ganz bestimmte Ereignisse bedingt sein, z. B. durch die Einnahme der Anti-Baby-Pille oder im Verlauf einer Schwangerschaft. Auch die Wechseljahre einer Frau bringen eine große Hormonumstellung mit sich, aus der letztendlich ein Haarausfall resultieren kann. Wichtig für Patienten mit Schilddrüsenproblemen: Durch die Einnahme entsprechender Hormone verschiebt sich ebenfalls der Hormonhaushalt im menschlichen Körper, Haarausfall kann eine Folge davon sein.

Psychische Belastungen

Haarausfall kann durchaus auch durch verschiedene psychische Belastungen ausgelöst werden. Hier stehen beispielsweise Trauer, Depressionen oder permanente Stresszustände an vorderster Stelle. In diesem Fall sollte nicht die Ursache, sondern das Symptom bekämpft werden, zum Beispiel durch eine Therapie bei einem Psychologen oder Psychotherapeuten.

Medikamente

Es gibt eine ganze Reihe von Medikamenten auf dem Markt, unter deren Nebenwirkungen auch Haarausfall fällt. Neben den bereits genannten Schilddrüsenhormonen sind das beispielsweise Medikamente gegen Bluthochdruck (so genannte Beta-Blocker) sowie Medikamente, die der Regulierung der Blutgerinnung oder des Blutfettgehalts dienen.

Vergiftungen

Bekannt ist ebenfalls, dass sowohl chemische Gifte als auch Giftstoffe, die aus Umweltbelastungen resultieren, Haarausfall verursachen können. Darunter fallen beispielsweise der Kontakt mit Insektenvernichtungsmitteln, Schwermetallen, Lösungsmitteln oder auch Giftstoffen, die früher in Zahnfüllungen verwendet wurden.

Chemikalien

Chemikalien können nicht etwa nur in Form von Vergiftungen oder als Inhaltsstoffe von Medikamenten in den Körper gelangen, auch durch ganz profane Alltagprodukte erhalten sie Zugang zu unserem Organismus. So enthalten beispielsweise etliche Produkte für Haarpflege und Haarstyling durchaus bedenkliche Chemikalien als Inhaltsstoffe, die dann letztendlich nicht das Haar pflegen, sondern für Haarausfall sorgen können. Regelmäßig werden solche Produkte durch Verbraucherorganisationen wie Stiftung Warentest und Ökotest auf ihre Inhaltsstoffe und deren Wirkung überprüft. Wer sichergehen möchte, seinem Haar durch die Verwendung von Pflege- und Stylingprodukten nicht zu schaden, sollte sich solche Tests in regelmäßigen Abständen zu Gemüte führen.

Infektions- und Stoffwechselkrankheiten

Zahlreiche Erkrankungen können für Haarausfall sorgen - und das unabhängig davon, ob sie mit entsprechenden Medikamenten behandelt werden oder nicht. Hier sind insbesondere Infektionen und Stoffwechselerkrankungen zu nennen. Wer also sämtliche anderen genannten Faktoren als Auslöser für seinen Haarausfall ausschließen kann, der sollte sich zunächst eingehend von einem Arzt untersuchen lassen, um eine Infektion oder Stoffwechselerkrankung als Verursacher ausschließen zu können.


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